Über mich

Mein Name ist Mirjam Fuhrmann und ich bin am 06.10.1981 in Frankfurt geboren. Ich bin „Familienmensch“ und kann zu Recht sagen, dass Bad Vilbel mein Zuhause ist und die Wetterau meine Heimat. Mein Herz schlägt hier aktiv und auch das meiner vorangegangenen Generation. Ich lebe schon immer in Bad Vilbel und mit Ehemann und meinen beiden Söhnen seit über 8 Jahren in Bad Vilbel Gronau und kenne die Bedürfnisse und Wünsche der Bad Vilbeler und der umliegenden Regionen.

Sozialkompetenz habe ich schon in den frühen Kindheitsjahren entwickelt. Die Rechte „Schwächerer“ und gerechte Problemlösungen sind mir ans Herz gewachsen. Ich habe gelernt, diese positiven Charaktereigenschaften konsequent umzusetzen, besonders dann, wenn es einmal schwierig wird. In meiner Kindheit waren Judo und Karate die Sportarten, die mich Kompetenz, Geduld und Durchhaltevermögen  erlernen ließen. Als junges Mädchen habe ich mich in der katholischen Kirche St. Nikolaus engagiert. Ich sang im Kinderchor, war Sternsingerin und bin gerne ins Zeltlager gefahren. Als Jugendliche habe ich dann die Möglichkeit genutzt, diese schönen Erfahrungen und Momente den „Kleinen“ als Betreuerin wiederzugeben.

Chancengleichheit wurde in meinem Elternhaus gelebt. Meine Eltern haben immer beide gearbeitet. Die aktuell immer noch existierende Betreuungslücke für Kinder war damals für meine Eltern eine echte „Challenge“. Kaum Vollzeit Kita-Plätze, geschweige denn eine Betreuung nach der Grundschule. Meine Mutter hatte als Leiterin einer Kita die glückliche Situation, mich mitnehmen zu können. In späteren Jahren war dann eine private Ganztagsschule ein Lösungsansatz. Eine schöne Zeit mit kleinen Klassen und individueller Betreuung. Eine Zeit um kreativ zu wachsen und die eigene Persönlichkeit zu entwickeln und mit Unterstützung von Pädagogen zu leben.

Aber auch eine Zeit, in der mein soziales Empfinden und mein Gerechtigkeitssinn bis heute stark geprägt wurden. Was machen Eltern, die monetär nicht in der Lage sind, ihren Kindern eine Privatschule zu finanzieren? Soziale Chancengleichheit soll gelebt werden und nicht nur verbal thematisiert sein. Es muss für jede Familie möglich sein, eine gute und verantwortungsvolle Kinderbetreuung zu haben. Bildung ist ein Ausdruck einer sozialen Gesellschaft und muss unabhängig vom Einkommen der Eltern bezahlbar sein. Staatliche Schulen sind Grundstein für eine reife und verantwortungsbewusste Gesellschaft, in der Kreativität und Bildung komplex vermittelt werden, für eine Welt in der die derzeit bestehenden Probleme kompetente und intelligente Lösungen erforderlich machen. Ich setze mich dafür ein dieses Ziel umzusetzen.

Nach meinem Abitur war es mir ein Anliegen, meinen Eltern die für mich gelebte finanzielle Verantwortung zu erleichtern und ich habe ein berufsbegleitendes Studium angefangen. Diese Zeit hat mich sehr positiv geprägt, denn hier waren Theorie und Praxis gefordert. Lernen im aktiven Arbeitsprozess umzusetzen, sichert zu, Ziele zu erreichen. 2004 habe ich somit meinen Doppelabschluss Bachelor of Arts in International Business and Administrative Management gemacht.

Seit meinem Studium arbeite ich in einer Bank. Das Aufgabengebiet als Assistentin der Geschäftsführung hat mich schon früh befähigt, den Blick für das „große Ganze“ zu haben. Im Corporate Service Bereich habe ich viel Kontakt mit Kunden, Dienstleistern und Lieferanten sowie Mitarbeitern. Auf jedes Detail zu achten hat sich nun in der Vorstandsassistenz und Eventplanung vertieft. Ich kann Arbeitsprozesse optimal strukturieren und soziale Belange aller Beteiligten erkennen und bei deren Umsetzung mitwirken. Kurzum es macht mir Spaß, alles im „Fluss“ zu halten und dabei soziale und charakterliche Stärke mit anderen zu leben.

Und die SPD?

Trotz hohem sozialen und politischen Interesse habe ich mich jahrelang parteipolitisch neutral bewegt. Gemeinschaftskunde und Politikwissenschaft sind mein Steckenpferd, jedoch aktive Politik mit zu gestalten war für mich als Jugendliche weit entfernt. Als junge Erwachsene und Mutter zweier Kinder hat meine Mitarbeit im Elternbeirat der Kita und als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Elternbeiräte Bad Vilbel im Jahr 2011 den Stein ins Rollen gebracht, nun auch politisch Verantwortung übernehmen zu wollen.

Eine neue Kitasatzung verbunden mit beträchtlichen Kitagebührenerhöhungen und den daraus resultierenden von mir mitorganisierten Protesten samt Unterschriftsaktionen weckten mein schon seit Jahren politisch vorhandenes Denken. Mut, Umsetzung- und Durchsetzungsvermögen wollte ich nicht mehr nur gedanklich leben, sondern aktiv umsetzen. Die Bürger Bad Vilbels sollten ein „Ohr“ erhalten, die Vergangenheit zeigte, dass Bürgerinteressen leider nur auf „taube Ohren“ stießen und hier galt es etwas zu ändern.

Bad Vilbel ist eine wohlhabende Stadt, dennoch werden Gelder nicht zielgerichtet für Bildung und Erziehung deklariert, sondern für vielfältige andere Interessen, dabei sollten diese gesellschaftlichen Werte für uns Bürger an erster Stelle stehen.

2015 folgte der Streik der Erzieherinnen, die mehr Wertschätzung für Ihren Beruf und damit verbunden, ein der komplexen Arbeitssituation gerechtes Gehalt forderten. Der Mythos der „kaffeetrinkenden Tante“, die ein bisschen auf die Kinder aufpasst ist überholt. Der Beruf der Erzieherin, der eine fünfjährige Ausbildungsqualifikation beinhaltet, ist angemessen zu bezahlen. Die Zukunft einer  modernen und sozialen Gesellschaft ist verankert in einer gesicherten und kreativen sowie intelligenten Förderung und Betreuung unserer Kinder. Das wertvollste Potential dass wir haben sind unsere Kinder!

Ich will aktiv mitwirken bei der Umsetzung dieses Zieles. Aktive Mitarbeit fordert politischen Einsatz und eine Partei, die diese sozialen Strukturen vertritt. Die SPD ist diese Partei und so bin ich zum Wahlkampfstart für die Kommunalwahlen 2016 in die Parteiarbeit der SPD eingestiegen. Trotz nur befriedigendem Ergebnis für die SPD bin ich zur Stadtverordneten gewählt worden und später als Mitglied des Ortsbeirates Gronau aufgerückt. Daran angeschlossen hat sich der Vorsitz des Ortsvereins Bad Vilbel sowie der stellvertretende Vorsitz der ASF.

Auf meinem Weg zum „Ankommen in meiner politischen Laufbahn als Kommunalpolitikerin“ habe ich viele „Kreativköpfe“, „Sozialmenschen“ und Freunde kennengelernt, nicht nur in Bad Vilbel, sondern auch in der 47 Kommunalakademie der SPD, die ich im Herbst/Winter 2016 besucht habe.

Der gemeinsame Kampf für Gerechtigkeit und Solidarität in einer sich immer stärker entwickelnden Individualgesellschaft ist meine Aufgabe und mein Ziel.  Daran ändert auch ein kurzzeitig schlechtes Ergebnis „einer“ Bundestagswahl nichts. Wir haben einfach nur eine Aufgabe mehr, uns noch stärker in die Arbeit von Fraktion und Vorstand einzubringen. Meine Entscheidung ist damit getroffen, diese Aufgabe als Beuruf wahrzunehmen, denn das ist meine Berufung.

Ich kümmere mich sozialpolitdemokratisch und entlaste, verbessere und setze soziale Ziele um. Nicht nur im Sinne einer „Insel“ um die Menschen um mich, sondern im ganzen Bundesland. Es darf nicht sein, dass Eltern ihre Kinder nicht in eine Krippe geben können, weil sie die horrenden Gebühren nicht zahlen können und das bei zwei Einkommen in der Familie. Frühkindliche Bildung und Interaktion mit Gleichaltrigen ist Verpflichtung einer auf sozialen Elementen fundierten Gesellschaft. Bildungskompetenz ist kein Solitär und kann nur mit Sozialkompetenz erworben werden, dafür stehe ich ein. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere als Frau liegt mir am Herzen. Die Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen und seine Arbeitsqualifikation dürfen nicht am „Geldbeutel der Eltern“ festgemacht sein, sondern müssen immer nach sozialen und gerechten Prinzipien erfolgen.

Deshalb unterstützen mich meine Familie, Freunde und vor allem die SPD, mit meinen Plänen als Landtagsabgeordnete für meine Prinzipien aktiv zu sein. Mein Wahlkampfteam und ich, wollen sozialpolitische Interessen und Ziele nicht nur verbal äußern, sondern aktiv mitgestalten. Deshalb heißt es: